Wettfahrttag an der Sorpe

Nach einem Training am Samstag von 13:00 bis 18:00 Uhr haben wir am Sonntag 03.Juli einen tollen Wettfahrttag durchgeführt. Insgesamt hatten wir 10 Teilnehmer.

Wir sind 5 Up and Downs gefahren bei 4 – 11 kn Wind aus SW. Das Wetter war mal wieder klasse. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht.

Spätes Abendtraining 11.Mai

5 Aero waren wir gestern beim Abendtraining. Vorher wurde noch Rüdigers Boot weiter getuned, zur Sorperegatta am 21. soll es fertig sein.

Da wir seit langem mal wieder stärkeren Südwest hatten, nutzten wir die lange Bahn, um den Bootspeed auf der Kreuz in Vergleichsfahrten zu verbessern. Hier und da gab es noch Probleme mit dem Schothandling in den Böen.

Top Tip: Grundeinstellungen an Cunningham – so dicht, dass man in den schwächeren Phasen des Windes voll Power grade fahren kann. Kicker sehr dicht, (wenn dicht noch ein bißchen mehr) Baumnock so dicht fahren, dass sie noch knapp außerhalb des Bootes ist. Nun auf die Windkante herantasten. Mit vollem Druck versuchen ins Hängen zu kommen.

Ab jetzt soll der Körper, mit Schwerpunkt weit nach vorn, der ruhende Pole des ganzen sein. Immer auf der Windkante fahren und mit der Schot in langen schnellen Zügen das Boot aufrecht halten und vor allem Kurshalten. In starken Böen durch Lenkstöße das Boot auf der Windkante halten, hier darf das Groß so weit offen gefahren werden, dass der Bootspeed grade nicht verloren geht, so kann man eine Krängung des Bootes verhindern.

Top Tip 2: Auch auf dem Downwind nicht im Boot in Fahrtrichtung knien…..

Unser erstes Mittwochstraining

bei einer feinen Brise bis zu 3 Bft aus NO haben Gregor und ich ab Mittags das schöne Trainingswetter genossen. Gregor war extra aus Frankfurt angereist. Zunächst standen Startübungen, wie die Anwendung der Startroutinen auf dem Programm. Nach 2 1/2 Wasserstunden haben wir auf der Terrasse gemütlich Mittags gegessen bei Petra. Gegen 16 – 17:00 kamen dann noch Ben, Rüdiger und Richard mit hinzu. Bis kurz vor 19:00 Uhr haben wir dann noch drei Wettfahrten auf einem Outerloop mit je zwei Runden geschafft. Insgesamt gab es über 5 Wasserstunden auf den Zähler. Erfahrung sammelt man über Bootstunden.

mal aus der Vogelperspektive

Der letzte Wintertag

Beim heutigen Training waren wieder die Optis am Start, somit auch wieder die DLRG. Wir hatten ordendlich böigen Wind aus Südost. Zwischen 3 und 5 Bft. Eine gute Gelegenheit das Boothandling, vor allem die Schotarbeit zu verbessern. Wir haben einen Wechselkurs gelegt, bei dem es sowohl auf der Kreuz als auch auf den Raumkursen, um gelegte Bojen ging.

bei böigem Wind besonders schwierig zu segeln.

Der Kurs erfordert ein hohes Maß an Konzentration, auf den kurzen Distanzen sind viele Bojenrundungen, teilweise um 360° nötig. Und man darf die Beobachtung der Böen nicht vernachlässigen, um Kenterungen zu vermeiden.

Da neue Segler dazu gekommen sind, und es allen trotz vieler Kenterungen Spaß gemacht hat, haben wir gemeinsam beschlossen nächste Woche noch ein Sonntagstraining zuzulegen. Rüdiger stellt sich als Trainer zur Verfügung. Bei Interesse und wenn die Planungen gut verlaufen, können wir vieleicht auch schon zwei Tera zum Training hinzunehmen. Nach diesem Training stellen wir dann aber auf Sommerzeit und Mittwochstraining um.

Sunday Performance Race

Guido und Jochen haben für uns diesmal die Wettfahrtleitung gemacht. Bei schwierigen Windverhältnissen ist es den beiden gelungen drei tolle Wettfahrten auszulegen. Zweimal über 30 min und ein Shortrace zum Schluß mit 20 min.
Hart umkämpft waren die ersten drei Plätze. Gleich vier Jugendliche(Johanna und Max Rothhöft, Julian Kähler und Richard Ebbing haben sich mit dem Master (Jörn) um die Platzierungen bemüht. Keiner durfte ein Böenfeld oder einen Windrehen auslassen und schon gar nicht den Gegner aus den Augen verlieren, um vorne dabei zu bleiben. Am Ende war das Ergebnis Jörn, vor Richard und Johanna. Die Ergebnisse gibt es hier auf Manage2Sail.

Hier einige Bilder vom Race.

Theorie und Praxis

Phantastische Segelbedingungen am Sonntag 27.02.22. Bei 8-12 kn Wind aus SO und 11° war heute Rüdiger unser Trainer auf dem E-Cat.

Zunächst haben wir von 10:15 bis 11:30 eine Stunde Theorie gemacht. Es ging um die Erstellung von Trainingsplänen und die Begleitung der Jahres- und Zwischenziele durch einen Trainer.

Auf dem Wasser hat uns Rüdiger einen Outerloop ausgelegt. Nach dem Warmfahren haben wir 6 Wettfahrten durchgeführt. Ausgeweitet durch sehr lange Schlägen zur Tonne am Strandbad. Es war einfach zu tolles Segelwetter, das mußten wir ausnutzen.

Zwischendurch hat Rüder auch bei dem einen oder anderen einen 720°er abgenommen, auch Strafkringel wollen geübt sein.

Sunny sailing

Traumwetter begleitete uns bei unserem Training gestern nachmittag. Bei SSW Bft 4 hatten wir
Böen um 20 kn. Alle vier Teilnehmer hatten zu Vergleichszwecke das 5er Rigg aufgezogen.

Wir haben die Kommunikation zwischen Trainer und Teilnehmer über die Zello App ausprobiert. Ich hatte das Smartphone in der Brusttasche der Schwimmweste und konnte einwandfrei alles hören, was mir Guido durchgegeben hat. Nun werde ich einen sogenannten Bluetooth-Taster testen, den fast wasserdichten Knopf kann man ebenfalls in der Weste verstauen. Einfach zu ertasten, müsste man sogar senden können. Die zweite Alternative wäre ein Ulefone Armor X10 (ca. 110 €), unkaputtbar und wasserdicht IP 68. Das Ding hat einen Taster, der für die Zello App wie eine Sprechtaste einzurichten geht. Damit ist weiteres Zubehör nicht unbedingt nötig.

Die Kamerahalterung, die von der Hochschule Niederrhein entwickelt wurde, ist fertig. Die läßt sich jetzt an jede aero ohne Werkzeug anbauen und funktioniert wie man sieht tadellos.

Und den Windmesser ohne bewegliche Teile habe ich im Masttop montiert und getestet. Jetzt wissen wir woher der Wind weht.

9 Bft…

Am heutigen Trainingstag fiel das Alternativprogramm ins Wasser. Guido war der Meinung man sollte es trotzdem mal versuchen.

Nach einem erweiterten Sicherheitsbriefing haben wir uns darauf geeinigt mit zwei Booten für drei Segler*innen rauszugehen, einfach um die Möglichkeit zu haben auf dem Wasser zu wechseln, wenn Unvorhergesehenes passiert.

So haben Markus Rüdiger und ich gemeinsam das Trainerboot gekrant, während sich Johanna, Johan und Guido praktisch und mental darauf einstellten was denn da so kommt.

Wir hatten einen Grundwind von 6 – 7 Bft mit Böen weit über 40 kn (9 Bft.) Der Wind war teilweise so heftig, dass der Starkregen im Gesicht weh tat. Windchill -1°, es fühlte sich an wie Frost. Aber alle drei hatten richtig Spaß, begleitet von dem Trainerkat.

Die Welle waren allerding so hoch, dass es kritisch war quer (halbwind) zu den Wellen zu fahren. Ist es unter diesen Umständen möglich — das Kentern in der Welle? Wer weiß.

Jedenfalls war ich nach 1 1/4 Wasserstunden ordendlich durchgefroren, im Gegensatz zu den Segler*innen, die hatten zwar kalte Finger und kalte Ohren, sahen aber sehr glücklich aus.

Rebriefing Training 30. Jan

Wir hatten etwa 3 Bft mit teils heftigen schnell ziehenden Böen aus NW.

Um das Feld bei den Bedingungen nicht so weit auseinander fahren zu lassen gab es folgende Übungen:

  • Warmfahren mit je 20 Wenden und Halsen auf der Startlinie
  • Um eine feste Leetonne und eine treibende Luvtonne zunächst gegen den Uhrzeigersinn Up and Downs fahren bis die Tonnen auf 30 m zueinandergetrieben sind.
  • Im Anschluß das ganze nochmal im Uhrzeigersinn
  • Anschließend fuhren alle den Kurs Up and Down – Dreieck – Up and Down immer im Wechsel. Jeder wurde dabei 10 Minuten vom Trainerboot begleitet und erhielt Tips zu Trimm oder Taktik.
  • Zum Schluß gab es noch vier kurze Wettfahrten (Olympisches Dreieck)

Anhand der Fotos und Videos ist mir bei 6 von 7 Teilnehmern folgendes aufgefallen:

Um vermeindlich schneller auf Böen „reagieren“ zu können wurde eine Art Schonhaltung eingenommen.

Das diente bei allen dazu möglichst schnell mit dem Körper rein und rauszurutschen. In allen Fällen kam die Böe überraschend, es fehlte die Voraussicht. Man kann mit Körper und Schot gleichzeitig keinen Ausgleich zu dem erhöhten Druck herstellen ohne in einen Schlingerkurs zu geraten.

Es passiert das Unvermeidliche, irgendwann steht man im Wind und parkt durch Hartruderlage ein. Oder es gibt einen Strömungsabriss am Ruder mit Sonnenschuss oder Kenterung

So schwierig das auch erscheint, man bewältigt das indem der Körperschwerpunkt (Hintern) immer draußen sitzen bleibt. Die Füße sind da wo sie bei vollem Hängen auch wären. Der Druckausgleich wird fast ausschließlich mit der Schot bewältigt. Hierbei geht die Schot innerhalb von einer Sekunde 1-1,5 m auf und wieder zu. (Nur beidhändig zu erreichen).
So nimmt man schnell den Druck vom Ruder und nimmt Lage raus. Wichtig! Schnell wieder dicht, damit keine Pendelbewegung nach Luv entstehen kann.

Der wichtigste Tip ist hier das vorausschauende Segeln. Die Augen sind zu 90 % auf das Wasser nach vorne gerichtet und scannen die Wasseroberfläche. Man versucht immer die Ränder der Böen zu erreichen, um dort den Lift mitzunehmen. Trifft einen die Böe unerwartet mittig, hat man 30-40° Windreher und eine plötzliche Verdoppellung der Windkraft. Das ist kaum vernünftig seglerisch zu bewältigen. Das gilt im Übrigen auch auf dem Vorwindkurs. Bei starken Böen, immer nach hinten schauen, die kommenden Böen nicht aus den Augen lassen.

Eine Böe ist ein Wirbel, der in langsamere Luft gerät und nach unten aufs Wasser gedrückt wird. Der Wirbel beschleunigt die Luft an der Wasseroberfläche

in der Abbildung c)

Die Zeichung zeigt typische Böenkragen, wie sie am Sonntag ständig über den Sorpesee zogen.

Deutlich sieht man man , dass nur sehr kurz der Wind dreht und dann hinter sofort ein Loch entsteht.

Durchfährt man diesen Kragen nahe der Mitte quert man die beschleunigte gedrehte Luft sehr schnell. Das typische Krängen nach Lee und sofort wieder nach Luv.

Fährt man auf der Kante rechts oder links hat man viel länger was davon. Und man kann kontrolliert an der Kante entlang Höhe und Speed gewinnen Richtung Luv

aus dem Buch: „Hochleistungssegeln“