Training 21.Nov.21

Trotz Nieselregen und wenig Wind haben sich 9 tapfere Segler*innen zum Training getroffen.
Pünktlich von 12:00 bis 15:00 Uhr konnten wir nach kurzem Briefing unsere Übungen absolvieren.
Basics standen auf dem Programm.

Die Erklärvideos haben keinen Ton, Ruhig mal vergrößern und lesen was das steht. 🙂

Beschreibung der Übung Wendenacht und Ablauf Wende
Beschreibung Übung Halsenacht und Ablauf der Halse
Der Trainer gibt wahllos Pärchen an
Unsere Alternativ-Wettfahrt – Beim Startpfiff gibt es es die Richtung (linksrum – rechtsrum)

Tips für die Teilnehmer*innen

Als grundsätzliches Basic würde ich gerne das Fahren auf den Knien ansprechen. Es ist ungesund und unsicher. Je mehr Wind es gibt, um so weniger läßt sich das Boot kontrollieren.
Je öfter man diese Position „trainiert“, um so mehr prägt sie sich ein. Man greift später in schwierigen Situationen automatisch darauf zurück und… …liegt drin.
Immer parallel (quer) zur Fahrtrichtung im Boot sitzen. Je weniger Wind, um so weiter vorne.
Die Hände sollen frei bleiben für das Handling mit der Schot. Also nicht darauf abstützen.
Pinnenverlängerung und Schot wie einen Fahrradlenker vor dem Körper halten.
Die Schot immer beidhändig bedienen, das geht schneller.

Also, je eher man sich die richtige Sitz / Hock Position angewöhnt, umso schneller kann man in Sachen Boothandling Fortschritte machen. Einfach bei den guten abgucken, vom Trainer an Land zeigen lassen, oder in den Videos auf aero.domres.info abschauen.

Das nächste Basic ist das Losfahren. Hört sich komisch an, ist aber grade bei wenig Wind nicht so einfach.

Boot ordendlich nach Lee kippen.
Segel auf Halbwind-kurs schoten.
Boot ausrichten, etwas tiefer als Am Wind.
Boot aufrichten
1/10 Sekunde nach dem Aufrichten das Groß dichtnehmen.
Kurs halten und die Baumnock auf die hintere Ecke des Bootes einstellen
Auf die Windfähden achten: die vorderen und hinteren Windfäden wehen grade nach hinten aus
Kurs halten
Wenn das Boot den optimalen Bootspeed erreicht hat langsam, ganz langsam anluven

Sobald die inneren Windfäden anfangen zu steigen, sofort wieder ein wenig abfallen.

Was haben die Guten anders gemacht?

Sie sind da gestartet, wo es die Übung vorgesehen hat, direkt an der Boje oder in der Mitte der Startlinie
Sie konnten da, wo sie starten wollten stehen bleiben und in Ruhe auf den Pfiff warten
Sie konnten schneller losfahren und erreichten den Bootspeed und die optimale VMG schneller
Sie haben sich im Boot sehr wenig bewegt, und wenn dann kinetisch effizient. (erklär beim nächsten Training)

Also bis nächste Woche, hoffentlich mit mehr Wind.

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